Schritte gegen Tritte

Das Projekt "Schritte gegen Tritte" thematisiert strukturelle, ethnische und personale Gewalt. Es stammt aus der Anti-Apartheidsarbeit in Südafrika und wurde unter der Leitung des evangelischen Pastors Klaus J. Burckhardt im Jahre 1993 in Deutschland eingeführt und Praxis erprobt. 

Das Schulprojekt möchte:

  • Jugendlichen am Beispiel von Flüchtlingen und Menschen in Entwicklungsländern Gewaltursachen, -strukturen und -reaktionen bewusst machen,
  • ihnen die Möglichkeit geben, eigene Gewalterfahrungen und Ausgrenzungsmechanismen im persönlichen Umfeld zu reflektieren,
  • konkrete Handlungshilfen in Umgang mit Gewalt erarbeiten
  • und biblisch fundierte Alternativen zur Gewaltanwendung entdecken.

Das Projekt umfasst 6 Unterrichtsstunden und wird jeweils in den 7. Klassen durchgeführt. An der Henri-Dunant-Realschule läuft das Projekt seit 2003. Es ist ein Baustein des "Braunschweiger Modells", das auch das Konfliktschlichter-Training umfasst.

Projektleitung/Ansprechpartner: Frau Capelle (Lehrerin)